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Markenpiraterie – die unerlaubte Übernahme oder Nachahmung einer fremden Marke – führt in Zeiten fortschreitender Globalisierung zu einer zunehmenden Gefährdung des unternehmerischen Erfolgs und zu einem Anstieg betriebs- und volkswirtschaftlicher Schäden.

Zwar existieren effektive rechtliche Handlungsmöglichkeiten, das Risiko einer Markenrechtsverletzung präventiv zu minimieren oder, sobald eine solche festgestellt wurde, repressiv dagegen vorzugehen.
Tatsächlich mangelt es – gerade in kleineren Unternehmen – häufig an personellen und fachlichen Ressourcen, um dieser Bedrohung mit rechtlichen Instrumentarien zu begegnen. Ein notwendiges juristisches Vorgehen kann aber auch aus anderen Gründen unterbleiben.

An dieser Stelle setzt das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt (FKZ 03FH052PX2), in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Projektpartnern aus der Wirtschaft, an.

Markenrechtsverletzungen werden umfangreich recherchiert, kategorisiert und wissenschaftlich aufgearbeitet. Im empirischen Projektteil beleuchtet eine Unternehmer- und Verbraucher-Studie (2015) diese Entwicklungen aus Sicht der Marktteilnehmer.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden Handlungsalternativen und Lösungsansätze für die Praxis erarbeitet und in einem Leitfaden zusammengestellt.

Für die Lehre und Wissensvermittlung markenrechtlicher Inhalte entsteht ein interaktives Lernangebot in Form eines Web-based-Trainings. Ergänzt wird das Angebot durch die erste und kostenfreie App auf Hochschul-Niveau für alle Interessierten am Markenrecht.